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Mundpiercing: Schmuck mit ungesunden Folgen
Piercing im Maul macht die Zähne faul

Viele mögen Zungen-, Lippen- oder Backenpiercing "hip" finden. Weniger gut finden das anscheinend Zähne und Zahnfleisch der Betroffenen.

Die Amercian Dental Association weist auf eine Studie in ihrer Fachzeitschrift (Journal of the American Dental Association), die die Folgen des Piercings aufzählt: So kann der Mundschmuck Zahnfleischschwund, wacklige Zähne und Zahnverlust hervorrufen. Weitere Folgen davon sind brüchige Zähne, Schmerzen, Infektionen, Nervenschäden. "Mundpiercing, auch wenn sie nur kurz getragen werden, kann zu erheblichen Missbildungen des Zahnfleisches führen, die durch einen chirurgischen Eingriff nicht zufriedenstellend behoben werden können und letztendlich mit Zahnverlust enden," betont der Leiter der Studie, John K. Brooks von der Universtiy of Maryland, Dental School, Baltimore.

In der Studie wurden die gebräuchlichsten Piercings – die der Zunge und der Lippe – genauer untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass das Zungenpiercing vor allem das Zahnfleisch der unteren Backenzähne und das Lippenpiercing das Zahnfleisch der unteren Schneidezähne schädigte. In Beispielfällen wurden Zahnfleischtaschen von 5 bis 8 Millimenter Tiefe festgestellt. Brooks empfiehlt Piercingträgern eine regelmäßige Überprüfung und Behandlung des Zahnfleisches, damit die Zähne nicht den Halt verlieren und ausfallen.

WANC 23.07.03
Quelle: American Dental Association

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

MorgenWelt

Niedersächsiches Ärzteblatt

 
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