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Brustvergrößerungen: Drei von zehn Frauen nach drei Jahren wieder unterm Messer
Schönheits-OP´s: Immer ein Risiko

Jeder vierte Deutsche erwägt eine Schönheitsoperation. Aber ob Nasenkorrektur, Brustvergrößerung oder Fettabsaugung: Keiner der Eingriffe ist ohne Risiko, dazu kommen unter Umständen Komplikationen durch schlechte Beratung oder Billiganbieter im Ausland.

Schon bei jungen Frauen sind die OP´s begehrt: Ein Viertel aller Anfragen bei der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) kommt von 15- bis 25-Jährigen. Generell besonders gefragt ist die sicher nicht harmlose - Fettabsaugung. Mögliche Folgen: festgewachsene Dellen, Thrombosen, Embolien und Kreislaufzusammenbrüche. Manchmal endet der Traum von Perfektion sogar tödlich. "Wir müssen mit einem Todesfall auf 5.000 Absaugungen rechnen", sagt VDÄPC-Präsidentin Dr. Constance Neuhann-Lorenz.

Bei Brustvergrößerungen drohen Entzündungen, chronische Schmerzen, verrutschte oder harte "Tennisball"-Brüste. Nach Expertenmeinung müssen sich drei von zehn Frauen darauf gefasst machen, innerhalb von drei Jahren erneut unterm Messer zu landen. Falsch gesetzte Botox-Spritzen können zu Hängelidern oder verrutschten Augenbrauen führen, eine Lidkorrektur hat möglicherweise den gefürchteten, erschreckten "Daisy Duck"-Blick zur Folge.

Auch nach gelungener OP erweist sich das Ergebnis mitunter als zweifelhaft: Der Wunsch nach einer Verschönerung resultiert oft nicht
aus einem persönlichen Leidensdruck, sondern ist die Reaktion auf
aktuelle Schönheitsideale. "Dann sind die Frauen nach der OP noch
frustrierter, weil sie ihr ganzes Lebensunglück auf einen körperlichen Makel zurückführten",sagt die Tübinger Psychotherapeutin Margarethe Schindler. Ist dieser korrigiert, kommt die Enttäuschung. Denn: "Die alten Probleme sind ja noch da."

WANC 24.09.03/Für Sie (Heft 21/03)

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