Wellness
Anti-Aging
Schön sein
 
 


Ganzheitskosmetik: Schöhneit von innen und außen
Ganzheitskosmetik: Verhilft zur "inneren" Schönheit

Manchmal reichen Puder, Cremes und Pasten nicht aus, um gut auszusehen. Und sich auch so zu fühlen. Der Grund: Die Schönheit wird vom Inneren des Körpers nicht getragen. Ganzheitskosmetik verhilft auch zur inneren Schönheit.

Unsere Haut ist ständig schädigenden Umwelteinflüssen ausgesetzt. Halten wir uns zum Beispiel lange Zeit in trockenen Räumen auf, reagiert sie darauf häufig mit Trockenheit und Spannungsgefühlen. Setzen wir unseren Körper einer zu starken Sonnenbelastung aus, dann können UV-Strahlen die Haut nachhaltig schädigen. Vorzeitige Faltenbildung ist nur eine der Spätfolgen.

Falsche Ernährung als echter "Schönheitskiller"
Mit unserer Lebensweise tragen wir also maßgeblich zu unserem äußeren Erscheinungsbild bei. Die Ärztin und Expertin für Naturheilverfahren Ulrike Novotny nimmt in ihrem Buch "Schönheit von innen" (Hippokrates, Stuttgart) unsere Lebensgewohnheiten unter die Lupe und spürt "Schönheitskiller" auf.
So können wir zum Beispiel durch eine gezielte Ernährung das Hautbild verbessern oder etwas gegen erschlaffende Konturen und Figurprobleme tun.

Novotny empfiehlt, ein Ernährungstagebuch zu führen. Stehen beispielsweise ein erhöhter Kaffee- oder Nikotingenuss oder eine zu einseitige Ernährung auf dem "Speiseplan", sollte man den Kaffee durch Kräutertees und Mineral- oder Heilwasser ersetzen und auf eine ausgewogenere und vollwertigere Ernährung umsteigen.

Die Haut als Gradmesser für die Verschlackung des Darmes
Neben der richtigen Ernährung sei, so Novotny, auch eine geregelte Verdauung wichtig. Ist der Darm verschlackt und verschmutzt, zu träge oder entzündlich verändert, kann er seiner Filterfunktion nicht mehr gerecht werden. Im Gesicht oder am Körper kann mann Verschlackungsanzeichen feststellen. Mit Hilfe des "Jochbogengriffs" läßt sich beispielsweise den Spannungszustand beziehungsweise Tonus der Haut analysieren. Im Idealfall fühlt sich die Haut elastisch, dicht, aber weich an und lässt sich weder abheben noch verschieben. Herrscht eine chronische Verschlackung vor, so ist die Haut trocken und schuppig, faltenreich und schlaff. Die Autorin empfiehlt in diesem Fall verschiedene Fasten- und Entschlackungskuren durchzuführen.

Wohlfühl-Oase
Bei niederem Blutdruck und erkennbarer Blässe regen beispielsweise ein kalter Armguss, ansteigende Fußbäder oder ein Gesichtsguss die Durchblutung an. Ätherische Öle eignen sich ideal für eine Lymphdrainage, da sie deren entstauende und giftableitende Wirkung unterstützen. Meditationsmusik oder eine Fußzonenreflexmassage können ebenfalls zur Entspannung beitragen.

Ernährungsregeln für die Schönheit

  • ausreichende Nährstoffzufuhr als Aufbaustoffe für die Haut wie Proteine, Aminosäuren und Fette, Vitamine, Mineralstoffe, Bio-Vitalstoffe usw.
  • Beachten verdauungsfreundlicher Ernährungsregeln
  • Beachten des Säure-Basen-Haushaltes der Nahrung
  • reichliche Flüssigkeitszufuhr
  • evtl. stoffwechselfördernde Kräutertees
  • zusätzliche Nahrungsergänzungsstoffe bei bisheriger Mangelernährung. Wichtig sind vor allem Zellschutzstoffe (Vitamine E, C, Beta-Carotin, Selen, Zink)
  • evtl. kurmäßiges Einnehmen basischer Präparate
  • möglichst weitgehender Verzicht auf chemische Zusatzstoffe, Pestizide, ertragsfördernde Stoffe in der Nahrung und individuell unverträglicher Nahrungsmittel
  • souveräner Umgang mit schönheitsschädlichen Genussmitteln wie Kaffee oder Zigaretten oder sogar Verzicht darauf.

Checkliste Verschlackungsgrad
Nach dem äußerlichen Aspekt beurteilen Sie die Vitalität der Haut:

  • Sind die Konturen fest, prall, zerfließend?
  • Wie ist die Durchblutung, die Talgdrüsenfunktion (überaktiv, aktivitätsgemindert)?
  • Sind vergrößerte Äderchen sichtbar? Hyperkaterosen, vermehrte Schuppung, Pigmentflecken?

Hinweise auf Übersäuerung im ersten Stadium geben

  • verdicktes Gewebe
  • Entzündungsneigung
  • Überaktivität der Talgdrüsen
  • gesteigerte Durchblutung
  • praller Tonus
  • widerspenstige Haare
  • "hektische Flecken"

Hinweise auf chronische Verschlackung bzw. Übersäuerung im fortgeschrittenen Stadium geben

  • trockene, schuppige Haut
  • dünner wirkende Haut
  • faltenreiche, schlaffe Haut, schlaffer Tonus
  • "Altersflecken", bräunlich verfärbte Augenwinkel
  • bleibende Äderchen (Couperose)
  • platte, schwer in Form zu frisierende Haare
  • übermäßige Hautempfindlichkeit, Neigung zu Unverträglichkeiten (Nahrungsmittel, Kosmetika, Mitmenschen) und Allergien

Schönheits-Heilkräuter zur Entgiftung, Entschlackung und Entsäuerung

Heilkraut

Wirkung

Birke

harntreibend

Brennesselblätter

"blutreinigend", regt Nieren- und Leberfunktion an

Goldrute

harntreibend

Grüner Hafer

entsäuernd, beruhigend

Klettenwurzel

"blutreinigend", besonders bei Hautkrankheiten, Acne vulgaris, Furunkeln

Lindenblüten

entgiftend über gesteigerte Hautausscheidung, regt Schwitzen an

Löwenzahnwurzel- und kraut

entgiftungsfördernd durch Unterstützen der Leberfunktion

Malve

entgiftungsfördernd über die Schleimhäute

Melisse

beruhigend, entspannungsfördernd

WANC 30.03.04
 
Seite versenden  
Seite drucken