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Künstliche oder nichtkünstliche Bräune: Zuviel Sonne ist nicht gesund für die Haut
Studie: Immer mehr Hautkrebs durch künstliches Bräunen

Die Zahl der Menschen, die in Schweden an Hautkrebs erkranken, nimmt zu. Grund: die künstliche Bräune.

Das ist das Ergebnis einer Studie, die am Department of Biosciences at Novum, Karolinska Institute, Huddinge durchgeführt wurde. Die schwedischen Wissenschaftler um die Studienleiterin Kari Hemminki wollten herausfinden, ob sich in den letzten Jahren Veränderungen bei der Entstehung von Hautkrebs ergeben haben. Dabei wurden Daten aus dem schwedischen Krebsregister der Jahre 1968 bis 1998 herangezogen. Tatsächlich ergab sich, dass 1998 Hautkrebs an vierter Stelle der Krebserkrankungen stand. Hautkrebs war damit innerhalb von 20 Jahren die Krebserkrankung mit dem stärksten Zuwachs gewesen.

Allerdings zeigte die Studie auch, dass der Hautkrebs vor allem an Körperteilen aufgetreten war, die in der Regel unter Kleidern verborgen bleiben. Die Wissenschaftler schließen deshalb daraus, dass die Zunahme der Erkrankungen auf das Bräunen unter einer Sonnenbank zurückzuführen ist.

Schon lange wird darum gestritten, wie schädlich die künstliche Bräune tatsächlich ist. Während Hersteller und Betreiber betonen, dass die erzeugte künstliche UV-Strahlung ja überwiegend die kaum schädliche UV-A-Strahlung sei, sehen das viele Ärzte anders. Die warnen vor der hohen Intensität der Strahlung und den Schäden für die Haut. Besonders Jugendliche sind gefährdet, wie die Untersuchungen der Darthmouth Medical School zeigen.

WANC 31.07.03
Quelle:
Archives of Dermatology Nr. 139, S. 885

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