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Argan: Bestandteil von Kosmetika ist Risiko für Asthma

Aus den Früchten des Arganbaums werden Zusätze gewonnen, die in viele Kosmetika landen. Denn eigentlich soll das aus den Kernen gewonnene Arganöl oder -puder eine verjüngende Wirkung auf die Haut haben. Doch Beobachtungen sagen nun, dass insbesondere das Arganpuder nicht nur Asthma sondern auch Heuschnupfen hervor rufen kann.

Der Arganbaum gehört zu den ältesten Bäumen der Welt. Er wächst vornehmlich in Marokko. Der Baum trägt Früchte, in dessen sich Kerne finden, aus denen Öl gewonnen werden kann. 30 kg Früchte bringen etwas 1 Liter Öl. Das Öl soll viel Vitamin E enthalten und reich an ungesättigten Fettsäuren sowie Antioxidantien sein. Ihm wird auch nachgesagt, Haut und Haare zu pflegen. Geschädigte, empfindliche und trockene Haut versorgt es mit Feuchtigkeit und beugt der Alterung der Haut vor. Argan-Öl wird auch bei der Behandlung von Akne, Windpocken, Neurodermitis, Rheuma, Gelenkschmerzen und Hämorrhoiden eingesetzt.

Die hautpflegenden Eigenschaften sind wohl der Grund, warum Argan für Kosmetika genutzt wird. Doch in pulverisierter Form scheint es nicht ganz ungefährlich zu sein. In einer Kosmetikfabrik in Frankreich wurden Mitarbeiter granuliertem, pulverisiertem und flüssigem Argan ausgesetzt. Nach einiger Zeit entwickelten fast die Hälfte dieser Personen Asthma- und Rhinitissymptome. Und ein Drittel bekam ein verschlossene Nase, wenn sie das Arganpuder anfassen mussten.

Berliner Ärzteblatt 11.09.2013/ Quelle: European Respiratory Society (ERS) Annual Congress

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