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Eingewachsene Zehennägel: Welches ist die optimale Behandlungsmethode?

Das ist sicherlich kein appetitliches Thema: eingewachsene Zehennägel. Doch sie verursachen etwa ein Drittel aller Beschwerden an den Füßen. Jetzt hat eine Studie untersucht, welche Behandlung die beste ist, um das Problem loszuwerden.

Falsche Pediküre, zu enges Schuhwerk, übermäßiges Schwitzen an den Füßen oder Verletzungen: Das sind häufige Ursachen, warum Zehennägel zu tief einwachsen und dann schmerzen und sich entzünden. In vielen Fällen ist entweder die Totalentfernung des Nagels oder eine Teilentfernung die einzige hilfreiche Behandlung. Manche Studien geben an, dass pro Jahr rund fünf Prozent der europäischen Bevölkerung darunter leiden.

Es gibt zwei anerkannte Behandlungsmethoden die das Problem lösen sollten. Welche ist die bessere? Das hat eine britische Studie überprüft.

Für die Studie hat Dr. Aveek Mitra vom Newham General Hospital, London (Großbritannien), die Behandlungsergebnisse bei zwei Patientengruppen von jeweils 50 Personen verglichen. Eine Gruppe wurde mittels Phenol Ausriss (Phenol Avulsion) therapiert, das heißt der Nagel wurde völlig entfernt und das betroffene Nagelbett zusätzlich mit Phenol behandelt, damit der Nagel nicht mehr in der bisherigen Form weiterwachsen und erneut  Probleme machen kann.

Bei der Vergleichsgruppe wurde die „Zadek’schen Methode“ angewendet. Der eingewachsene Nagelteil wurde herausgeschnitten und ein Einschnitt in der Nagelkante gemacht, um die vollständige Entfernung des betroffenen Nagelsegments sicherzustellen. Der betroffene Teil der Nagelwurzel wurde mit Phenol behandelt. Während des gesamten Eingriffs wird darauf geachtet, das Nagelbett und die verbleibende Nagelwurzel nicht zu beschädigen.

Von den Patienten, die mit der Zadek’schen Methode behandelt worden waren, erlitt niemand einen Rückfall. Dagegen zeigten sich bei 16 Prozent der Patienten, die mittels Phenol Avulsion therapiert worden waren, erneut Symptome. In der „Zadek-Gruppe“ traten auch weniger Komplikationen nach der Behandlung auf. In dieser Gruppe mussten nur fünf Patienten das Krankenhaus aufsuchen, in der Vergleichsgruppe waren es 27. Ein Jahr nach dem Eingriff waren alle Patienten aus der „Zadek-Gruppe“ völlig beschwerdefrei, während fünf Patienten aus der Phenol-Avulsion-Gruppe weitere Behandlungen benötigten.

wanc 25.05.2012/ Quelle: European Federation of National Associations of Orthopaedics and Traumatology (EFORT) Abstract 2037
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