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Zu wenig Schlaf kann dick machen

Genügend Schlaf hält schlank. Und zu wenig macht dick. Warum? Weil eine durchwachte Nacht den Stoffwechsel durcheinander bringt. Und das schlägt sich sehr schnell auf das Gewicht nieder.
 
Warum zu wenig oder gar kein Schlaf das Gewicht steigen lässt, erklärt Christian Benedict von der Universität Uppsala so: Schlafmangel verzögert den Stoffwechsel des Körpers und führt damit zu einer gebremsten Verbrennung von Kalorien. Bei zu wenig Schlaf verringert sich der der Energieverbrauch für Atmung, Verdauung oder andere Aufgaben bis zum Morgen um 5 bis 20%, dagegen steigen Blutzucker, das Niveau des Appetithormons Ghrelin sowie des Stresshormons Cortisol. Die Menge des verzehrten Essens wirkt sich im übrigen nicht auf den Schlaf aus, besagt die von Benedict durchgeführte Studie.

Andere Studie haben allerdings ergeben, dass Schlafmangel und Schlafstörungen die Ernährung beeinflussen. Bei Teenies stellte man fest, dass wenig Schlaf dazu führte, dass die Jugendlichen mehr fettreiche Kost verzehrten und zwischendurch häufig großen Hunger auf Kalorienhaltiges entwickelten. Und diese Ernährungsgewohnheiten wirken sich unmittelbar auf das Gewicht aus.

Es gibt allerdings Wissenschaftler, die behaupten genau das Gegenteil: Wenig Schlaf macht dünn. Belege für diese These gibt es allerdings nur wenige. Als Grund für die Gewichtsabnahme werden erhöhte Stresshormone angeführt. US-Wissenschaftler wollen heraus gefunden haben, dass wenig Schlaf das Gewicht an einer anderen Stelle kappt als viel Schlaf. Während genügend Schlaf die Fettpolster schmelzen lasse, baue zu wenig Schlaf die Muskelmasse ab.

Berliner Ärzteblatt 20.05.2011/ Quelle: American Journal of Clinical Nutrition, Journal of Psychopharmacology, pet
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