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Frauen: Schlafen schlechter
Beamte schlafen am besten, Hausfrauen am schlechtesten

Eine Studie der Giessener Haushaltswissenschaftlerin Prof. Dr. Uta Meier hat ergeben: Beamte haben den besten Schlaf. Nur jeder neunte Staatsdiener klagt über Schlafprobleme. Am schlechtesten dagegen schlafen Hausfrauen. Fast jede Dritte liegt nachts wach und macht sich Gedanken über Kinder, Ehemann und finanzielle Probleme. Mit ein Grund dafür ist laut Meier eine geringe gesellschaftliche Akzeptanz der Hausfrauen: "Die mangelnde Identifikation mit ihrer Rolle der Nur-Hausfrau scheint sich in negativem Sinne auf das Schlafverhalten auszuwirken."

Im Rahmen der Studie wurden 1.000 Deutsche befragt. Jeder Fünfte gab an, unter Schlafstörungen zu leiden. Hauptgrund: die mangelnde Fähigkeit, abends abzuschalten. Aber auch körperliche Beschwerden, Lärm sowie Geld-, Zukunfts- oder Familienprobleme spielten eine Rolle. Besonders wenig Schlafstörungen haben neben den Beamten (11,3 Prozent) auch die Freiberufler (12,3 Prozent). Im Mittelfeld liegen Angestellte (17,1 Prozent), Selbstständige (18,7 Prozent) und Arbeiter (22,2 Prozent). Hausfrauen sind mit 30,1 Prozent deutlich über dem Schnitt.

Deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gab es im Hinblick auf das Einschlafverhalten: Während nur 13 Prozent der Männer über Einschlafprobleme klagen, sind es bei den Frauen mit 24,1 Prozent fast doppelt so viele. Für Meier könnte das an unterschiedlichen Rollen von Mann und Frau liegen: "Das Befreitsein von vielen Aufgaben in Familie und Beruf wirkt für den Mann scheinbar entspannend."

WANC 13.02.02

Phillips-Universität Marburg

Schlafgestoert.de

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