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Foto: DAK/Wigger
Zu wenig Schlaf? Herz in Gefahr. (Foto: DAK/Wigger)
Wenig Schlaf: Gefahr für das Herz

Schlafmangel kann das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen. Dieses trifft vor allem auf ältere Menschen zu.

Wer weniger als 7,5 Stunden pro Tag schläft, bei dem erhöht sich die Gefahr einer Herzerkrankung. Auch die Kombination von wenig Schlaf und in der Nacht erhöhtem Blutdruck kann das Risiko steigern. Schlafmangel wird schon länger als Risikofaktor für Übergewicht und Diabetes sowie für Atemaussetzer während des Schlafes (Schlafapnoesyndrom) und nächtliche Hypertonie genannt.

Kazuo Eguchi von der Jichi  Medical University in Tochigi, Japan, haben den Schlaf von 1255 Personen mit Bluthochdruck im Durchschnittsalter von 70,4 Jahren überwacht. Das geschah über einen Zeitraum von 50 Monaten.

Innerhalb dieser Zeit traten insgesamt 99 Herzinfarkte und Schlaganfälle auf. Die Teilnehmer, die weniger als 7,5 Stunden Schlaf bekamen, hatten die Inzidenz von 2,4/100 Personen-Jahre, bei den Teilnehmern mit mehr Schlaf waren es 1,8/100 Personen-Jahre. Das bedeutet, dass das Risiko für einen Herz-Kreislauf-Vorfall bei denen um 68 Prozent stieg, die weniger schliefen.

„Kurzer Schlaf hat Einfluß auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung bei älteren Menschen mit Bluthochdruck,“ stellt denn Eguchi fest. Die Frage nach der Schlaufdauer sollte deshalb jeder Arzt seinem Patienten mit Hypertonie stellen.

WANC 12.11.08 / Quellle: Arch. Intern. Med. 2008;168[20]:2225-2231, Deutsches Ärzteblatt

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