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Bei schönem Wetter: So oft wie möglich barfuß gehen
Barfuß gegen Käsefüße

Menschen, die unter Schweißfüßen leiden, sollten so oft wie möglich barfuß gehen oder im Sommer Sandalen tragen. Es entsteht dadurch zwar nicht weniger Schweiß, doch kann er verdunsten.

Schweiß an sich ist eigentlich geruchlos. Der unangenehme Geruch entsteht erst durch die Zersetzung durch Mikroorganismen, die natürlicherweise die Haut besiedeln. Wer barfuß geht oder Sandalen trägt verhindert, dass sich eine bakterienfreundliche „feuchte Kammer“ bildet. Weniger Feuchtigkeit bedeutet aber weniger Bakterien und weniger Bakterien bedeuten weniger Geruch.

Wer auf seine Schuhe nicht verzichten mag oder kann, sollte natürliche Materialien wie Leder bevorzugen und das Schuhwerk öfter wechseln und lüften.

Natürlich spielt auch die Körperhygiene eine Rolle. Regelmäßiges Waschen mit einer milden (ph-neutralen) Waschemulsion oder Seife verringert die Geruchsbildung. Außerdem sollten täglich die Socken gewechselt werden. Und diese sollten aus Baumwolle (oder Wolle) sein, nicht aus Kunstfasern.

Außerdem sollten Betroffene scharfe Gewürze sowie Bier, Wein, Kaffee, Essig und Käse meiden. Dafür sollten sie viel Milchprodukte, Früchte sowie Gemüse zu sich nehmen.

Das Problem mit Schweißfüßen ist, dass sie nicht nur einen unangenehmen Geruch verbreiten, sondern können auch Fußpilz fördern.

Für eine Hyperhidrose der Füße, also ein übermäßiges Schwitzen, gibt es meist keine greifbare Ursache. Das Gehirn reagiert, wahrscheinlich genetisch bedingt, einfach sensibler auf verschiedene Reize. Bei manchen Menschen sind auch hormonelle Störungen, Gicht, eine Schilddrüsen-Überfunktion, Rauchen oder bestimmte Medikamente schuld an dem schlechten Duft. Der Hausarzt kann die eventuelle Grunderkrankung feststellen.


WANC 15.07.05/dgk
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