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Richtiges Entspannen fällt vielen Deutschen schwer
Die Deutschen sind Erholungsmuffel

Die meisten Deutschen können ihren Feierabend nicht richtig genießen. 70 Prozent gelingt es nicht, nach der Arbeit auf Freizeit umzuschalten und sich zu erholen. Das hat eine Studie des Psychologie-Professors Henning Allmer von der Deutschen Sporthochschule in Köln ergeben, bei der 5.000 Menschen online befragt wurden.
   
74 Prozent der Frauen und 63 Prozent der Männer schieben ihre Entspannung der Studie zufolge immer wieder auf und nehmen sich nicht die notwendigen Auszeiten im Alltag. Nur 19 Prozent der Frauen und 24 Prozent der Männer fassen das Ausspannen als wichtigen Teil des Tagesablaufs auf.
  
Wer sich permanent beschäftigt und auch in der Freizeit dauernd aktiv sein muss, begibt sich nach Ansicht der Experten unter Dauerstress, der nicht einmal mehr wahrgenommen wird. Deshalb muss Müßiggang gelernt und trainiert werden. Allmer rät, "die Erholung genauso ernst zu nehmen wie die Arbeit" und dazu regelmäßige Pausen in den Tagesablauf einzuplanen.
  
Aufkommende Langeweile ist durchaus hilfreich. Denn gerade sie bildet nach Aussage des Zeit-Experten Karlheinz Geißler "das Tor zu innerer Ruhe". Wer sich damit nicht konfrontieren will, muss sich selbst austricksen: durch Radfahren, spazieren gehen, im Garten arbeiten oder Entspannungsübungen beispielsweise. Wichtig dabei ist, dass die Erholung regelmäßig stattfindet. Britische  Neurologen haben nämlich herausgefunden, dass Entspannung jene Hirnareale aktiviert, die ins emotionale Ich hineinhorchen und prüfen, ob wir uns wohlfühlen.

  
WANC 22.07.04/Vital
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