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Schlaflos: Entspannungstechniken helfen beim "Abschalten" (Foto: DAK/Wigger)
Schlechter Schlaf? Schlafgewohnheiten verbessern

Wer an Schlaflosigkeit leidet, greift gerne zu Schlaftabletten. Doch das sollte nur eine kurzfristige Hilfe sein. Eine Veränderung der Schlafgewohnheiten kann dazu beitragen, das ganze Jahr über gut zu schlafen.

Etwa jeder fünfte Erwachsene in Industrieländern kämpft zeitweise mit Schlaflosigkeit. Um diese zu besiegen, werden Schlafmittel - ob pflanzliche oder rezeptpflichtige - in Deutschland mittlerweile seltener eingesetzt als früher. "Verschreibungspflichtige Schlafmittel können in bestimmten Situationen wichtig sein. Sie haben jedoch eine Reihe unerwünschter Wirkungen und sind keinesfalls eine langfristige Lösung. Bei älteren Menschen können Schlafmittel das Sturzrisiko und die Gefahr von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten erhöhen", warnt der Leiter des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Prof. Dr. Peter Sawicki. "Schlafmittel eignen sich auch nicht zur Behandlung von Problemen, die die Schlaflosigkeit möglicherweise verursachen, wie Depressionen oder Schmerzen."

Und was ist es dann, was den Schlaflosen hilft? Studien haben gezeigt, dass viele Menschen etwas schneller einschlafen können, wenn sie Entspannungstechniken anwenden. Dies erleichtert ihnen das "Abschalten", wenn es Zeit wird, ins Bett zu gehen.

Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass eine Kombination bestimmter Schlafregeln Menschen helfen könnte, besser zu schlafen. Dazu gehört, nur dann ins Bett zu gehen, wenn man wirklich dazu bereit und müde ist. Im Bett fernzusehen und zu lesen, kann das Einschlafen dagegen erschweren. Wer nicht schlafen kann, steht besser wieder auf und versucht, sich mit etwas anderem zu beschäftigen als mit dem Einschlafen.

Hilfreich ist es auch, jeden Morgen um dieselbe Zeit aufzustehen. Wenn man mit chronischer Schlaflosigkeit zu kämpfen hat, beeinträchtigt ein Nickerchen während des Tages möglicherweise den Nachtschlaf.

Wichtig ist zudem, abends keine koffeinhaltigen Getränke und auch keinen Alkohol zu sich zu nehmen. Kaffee, Cola oder Schwarztee stört bei den meisten Menschen den Schlaf. Aber auch Alkohol ist einer der Hauptgründe für schlechten Schlaf.

Das Institut hat außerdem Forschungsergebnisse zur Schlafdauer geprüft. Studien haben gezeigt, dass man im Durchschnitt tatsächlich weniger Schlaf braucht, wenn man älter wird. Während Kinder und Jugendliche nachts in der Regel acht oder mehr Stunden schlafen, brauchen die meisten Menschen ab vierzig meist nur noch sieben Stunden.

WANC 22.08.08/ Quelle: IQWiG

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