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Zehn Minuten am Morgen tut dem Körper gut und stärkt die Abwehrkräfte (Foto: DAK/Schläger)
Dem Schnupfen keine Chance: Bürsten gegen die Schniefnase

Gegen eine Schniefnase kann ein einfaches morgendliches Training helfen: die Haut mit der Bürste oder dem Handtuch kräftig abrubbeln. Dadurch lernen die Hautgefäße, sich schnell zusammenzuziehen und wieder zu öffnen. Genauso, wie es bei wechselhaftem Herbstwetter erforderlich ist.

Fernöstliche Rituale, Voodoo-Zauber oder Meditation, das alles hilft meist nicht gegen Schnupfen. Aber Gefäßtraining könnte vorbeugen. Wer sich morgens nur etwa zehn Minuten dafür gönnt, tut seinem Körper etwas Gutes, stärkt die Abwehrkräfte und wird sich bald wohler fühlen.

Zur Abhärtung rät DAK-Ärztin Dr. Waltraud Pfarrer: “Nach dem Aufstehen am offenen Fenster erst ein paar mal tief Luft holen. Dann im Bad mit einer Bürste oder einem harten Handtuch die Haut kräftig abrubbeln. Anschließend warm, danach kalt duschen. Bei den kalten Duschen am rechten Fuß beginnen. Erst außen dann über die Innenseite. Als nächstes den rechten Arm – erst außen, dann innen. Danach die linke Seite in der gleichen Reihenfolge.”

Bei diesem Gefäßtraining lernen auch die kleinsten Hautgefäße, sich schnell zusammenzuziehen und wieder zu öffnen. Genauso, wie es bei wechselhaftem Herbstwetter erforderlich ist. Denn der dickste Mantel schützt nicht vor einer Erkältung, wenn die Hautgefäße nicht genügend trainiert sind.

“Wer absolut nicht kalt duschen mag, kann ‚Abhärtung light‘ machen”, erklärt Pfarrer. “Dabei werden die Schleimhäute im Nasen-Rachenraum zur besseren Durchblutung angeregt.” Beim täglichen Zähneputzen wird die Zunge, die Wangeninnenseiten und der Gaumen mit der Zahnbürste leicht massiert. Spülen der Nasenschleimhäute und kalte Gesichtsgüsse runden das kleine Vorsorgeprogramm ab.

WANC 26.10.04
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