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E-Zigaretten: Keine Auswirkung auf die Lunge? Denkste.

Elektronische Zigaretten sollen die Gesundheit viel weniger gefährden als Tabakzigaretten. Das ist jedenfalls die Hoffnung der Raucher und das Versprechen der Hersteller. Ganz einig sind sich die Wissenschaftler darüber aber nicht. Das Problem ist, dass vor allem die Inhaltsstoffe der Liquids kaum bekannt noch geprüft sind. In manchen haben Forscher am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) allergene Duftstoffe und Mittel wie Formaldehyd oder Acetaldehyd gefunden. Jetzt sagt eine Studie, dass bestimmte chemische Bestandteile der Flüssigkeiten im Verdampfer durchaus die Lunge schädigen können.

An der Universität von North Carolina, USA, wurden menschliche Lungenzellen unterschiedlichen Dosen von Liquide mit 13 unterschiedlichen Aromen über den Zeitraum von 30 Minuten und 24 Stunden ausgesetzt. Es zeigte sich, dass bei fünf der 13 Aromastoffe Nebeneffekte auf die Zellen registriert wurden. Zu diesen Stoffen gehörte Hot Cinnamon Candies, Banana Pudding (Southern Style) und Menthol Tobago.

Die tatsächliche Wirkung hing von der Menge der inhalierten Stoffe ab. Betroffen waren vor allem die Lebensfähigkeit und Vermehrung von Zellen, die durch die chemischen Stoffe herab gesetzt wurde. Die Studie spricht von giftigen Effekten. Das bedeutet, dass die Funktion der Lungenzellen gestört werden könnte. Das könnte weitreichende Folgen haben: Die Zellteilung und damit -erneuerung wäre behindert. In welcher Form das die Lungenfunktion beeinträchtigt, ist bisher jedoch noch nicht untersucht. Immerhin spricht die vorliegende Untersuchung von potentiellen Gesundheitsrisiken.

18.05.2015/ Quelle: Eurekalert

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