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Angebot von E-Zigaretten im Internet
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E-Zigarette: Der Trug vom Aufhören zu Rauchen

E-Zigaretten - sie sollen die gesunde Alternative zum Zigarettenrauchen sein. Und sie sollen quasi als Nikotinersatztherapie dabei helfen, das Qualmen vollständig aufzuhören. Doch stimmen die Versprechungen? Mittlerweile mehren sich die Vorbehalte. Eine neue Studie kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass E-Zigaretten das Stop-Smoking nicht fördert und auch nicht dazu führt, dass Raucher weniger Zigaretten konsumieren.

Die wissenschaftliche Institute sind sich nicht ganz einig. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat E-Zigaretten untersucht und dabei die giftige Chemikalie Diethylenglykol sowie Nitrosamine gefunden, die vermutlich Krebs erregen. Auch andere Stoffe stöberte die FDA auf, die der Gesundheit nicht gerade förderlich sind. Wissenschaftler in Neuseeland stieß auf krebserregende Stoffe in den Filterkartuschen, die den Rauch abgeben. In manchen dieser Liquids war sogar Nikotin vertreten. Dennoch meinen sie, dass E-Zigaretten weniger die Gesundheit ruinieren als Zigaretten mit Tabak. Das deutsche Bundesamt für Risikobewertung (BfR) riet in einer ersten Stellungnahme (013/2008) zu einem vorsichtigen Umgang mit elektronischen Zigaretten. In einer vier Jahre später abgegebenen Stellungnahme (016/2012) sagt es, dass E-Zigaretten die Gesundheit beeinträchtigen können.

In der an der Universität Kalifornien durchgeführten Studie wurden fast 950 Raucher untersucht, von denen 88 auch E-Zigaretten qualmten. Nach einem Jahr hatten die E-Zigaretten-Nutzer nicht öfter mit dem Rauchen aufgehört, als die anderen Raucher - im Gegenteil. Bei den Tabakkonsumenten hatten 13,8% aufgehört, bei den E-Zigaretten-Konsumenten waren es nur 10,1%. Bei den E-Zigaretten-Raucher hatten bei Studienbeginn 94,3% zu Protokoll gegeben, mit dem Rauchen aufhören zu wollen. Bei den Tabakrauchern waren es 86,8% gewesen.

Und: Die Raucher von E-Zigaretten rauchten noch mindestens genauso häufig andere Zigaretten wie ihre Tabak-rauchenden-Kollegen. So rauchten beide Gruppen im Durchschnitt an 26,3 der letzten 30 Tage. Die tägliche Menge gerauchter Zigaretten lag bei den Tabakqualmern bei 14,5% und bei den elektronischen Zigarettenrauchern bei 16,1 Zigaretten.

Berliner Ärzteblatt 28.03.2014/ Quelle: Jama

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