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Bei Vollmond heulen nicht nur die Wölfe, auch der menschliche Schlaf wird gestört (Foto: Andrea Kusajda / pixelio.de)
Bei Vollmond heulen nicht nur die Wölfe, auch der menschliche Schlaf wird gestört (Foto: Andrea Kusajda / pixelio.de)
Schlechter Schlaf: Der Vollmond ist Schuld

Immer wieder gibt es Menschen, die bei Vollmund über schlechten Schlaf klagen. Und immer wieder gibt es andere Menschen, die diese Erfahrungen als vollkommenen Quatsch und die reinste Einbildung abkanzeln. Doch jetzt belegt eine wissenschaftliche Studie der Universität Basel, dass es durchaus einen Zusammenhang zwischen den Mondphasen und dem Schlaf gibt.

Beobachtet wurden bei 30 Testpersonen, während sie schliefen, Gehirnströme, Augenbewegungen und Hormonspiegel in den verschiedenen Schlafphasen. Tatsächlich zeigte sich dabei, dass unsere innere Uhr auf den Rhythmus des Mondes reagiert. Vor allem veränderte sich mit den Mondphasen sowohl die Wahrnehmung der Schlafqualität. So berichteten die Testpersonen bei Vollmond über einen schlechteren Schlaf.

Gemessen wurde, dass bei Vollmond die Aktivität in den Hirnarealen, die für tiefen Schlaf verantwortlich sind, um 30% abnahm. Die Testpersonen benötigten durchschnittlich fünf Minuten länger, um einzuschlafen und schliefen 20 Minuten weniger lang. Die Melatoninwerte - Melatonin ist ein Hormon, das unsere Schlaf- und Wachphasen reguliert - lagen bei Vollmond  tiefer. "Dies ist der erste zuverlässige Beweis, dass der Mondzyklus die Schlafstruktur bei Menschen beeinflussen kann", betonen nun die Basler Forscher um um Prof. Christian Cajochen.

Berliner Ärzteblatt 29.07.2013/ Quelle: Current Biology 2013
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