Presse-Information

Umfrage der Medizinauskunft: Deutschen befürworten Rauchverbote

Im Juni führte die Medizinauskunft eine Umfrage unter ihren Nutzern durch, ob sie Rauchverbote in der Öffentlichkeit befürworten. Die Mehrheit sprach sich für Beschränkungen aus.


In vielen Ländern der Welt existieren inzwischen Rauchverbote. Am weitesten durchgesetzt haben sie sich in den USA, wo das Rauchen in der Öffentlichkeit nahezu überall verboten ist. Selbst im als liberal geltenden New York gibt es seit 2003 das Rauchverbot in Gaststätten. Die "New York Times" berichtete über eine Telefonumfrage im Auftrag der Stadt, die herausfand, dass in Folge der Beschränkungen der Anteil der Raucher an der erwachsenen Bevölkerung von 21,6 auf 19,3 Prozent sank. Auch der Zigarettenverkauf ging um 13,6 Prozent zurück. Im übrigen waren 2002 die Steuern auf das Päckchen Zigaretten von acht Cent auf 1,50 Dollar erhöht worden.

Europa zieht nach. Irland hat als erstes EU-Land Anfang 2004 ein umfassendes Rauchverbot eingeführt. Was inzwischen von einer Mehrheit der irischen Bevölkerung unterstützt wird. Norwegen hat als zweites Land ein landesweites Rauchverbot auf öffentlichen Plätzen erlassen. Und weitere europäische Staaten, sogar Frankreich und Italien, denken über Einschränkungen nach.

Und wie sieht das in Deutschland aus? Rauchverbote am Arbeitsplatz gibt es bei uns wie in anderen Staaten, z.B. Finnland, Irland, Frankreich. Aber was halten die Deutschen von Rauchverboten auf öffentlichen Plätzen oder in Gaststätten und Restaurants? Die große Mehrheit (62%) findet, dass Rauchen in der Öffentlichkeit entweder verboten oder nur in extra dafür vorgesehen Zonen erlaubt sein sollte. Nur 36% lehnen solche Verbote ab.

Und für ein generelles Rauchverbot oder getrennte Raucher- und Nichtraucherzonen in Gaststätten votieren insgesamt 69%. Gegen jegliche Verbote sprechen sich lediglich 31% aus.

Zum Ergebnis der Umfrage.

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