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Bewegung fördert die Gesundheit: Bei einer vorliegenden Erkrankung sollte unbedingt vorher der Arzt befragt werden
Herz-Kreislauf-Training - Sport trotz Krankheit : Jogging und Co. trainiert Herz und Kreislauf

Beruf, Familie, Termine – da bleibt die Gesundheit schnell auf der Strecke. Zeit für abwechslungsreiches, regelmäßiges Essen, Sport und Entspannung fehlt einfach. Der Körper quittiert dies meist mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nicht selten einem Herzinfarkt – auch, und immer häufiger, bei Frauen.

Besonders Rauchen, fette und einseitige Ernährung sowie Bewegungsmangel erhöhen das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden. Kommen alle Faktoren zusammen, sieht die Prognose noch schlechter aus: Denn wie zuletzt die International Atherosclerosis Society (IAS) belegte, sind nicht einzelne Risikofaktoren entscheidend, sondern das Gesamtrisiko. So ist zum Beispiel ein stark erhöhter Blutzuckerspiegel allein weniger dramatisch, als leichtes Übergewicht und leicht erhöhte Blutzuckerwerte zusammen genommen.

Zum Gegensteuern ist es aber – auch für bereits Erkrankte – nie zu spät. Im Gegenteil: Ein gezieltes Herz-Kreislauf-Training verbessert Belastbarkeit und Lebensqualität. Der Körper lernt effizienter mit Sauerstoff umzugehen – das kranke Herz wird entlastet. Vor allem dosierter Ausdauersport ist zur Therapie von Herzpatienten nach ärztlicher Empfehlung geeignet.

Mit guter Fitness lassen sich sogar andere Risikofaktoren – wie Bluthochdruck, Diabetes, erhöhter Cholesterinwert – abschwächen. Walking, Jogging, Radfahren und Schwimmen sind besonders zu empfehlen. Auf Squash, Sprinten, Skiabfahrtslauf und Surfen sollte lieber verzichtet werden. Diese Sportarten treiben den Puls zu schnell in die Höhe und sind schwierig zu dosieren. Und das ist bei Herz-Kreislauf-Erkrankten sehr gefährlich.

Bei vorliegender Herz-Kreislauf-Erkrankung wie überstandenem Herzinfarkt oder Schlaganfall gilt: Unbedingt vom Facharzt vorher durchchecken lassen und mit Hilfe eines Belastungs-EKGs die individuelle Belastungsgrenze ermitteln. Auch während des Trainings ist ärztliche Aufsicht wichtig. Die richtige Anlaufstelle sind Herzsportgruppen. Sie bieten unter Leitung eines speziell ausgebildeten Übungsleiters und unter ärztlicher Aufsicht Bewegungsangebote, ergänzt durch Entspannungsübungen, Gruppengespräche und Ernährungsberatung.

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