Fitness
Reisemedizin
Sportmedizin
 
 


Quallen: Können den schönsten Badeurlaub vermiesen
Erste Hilfe nach Quallenattacken

Weißer Sandstrand,  blauer Himmel, ein zum Baden einladendes Meer – der Traum aller Urlauber. Doch die Freude wird manchmal schmerzhaft getrübt: Quallen sorgen gelegentlich für eine unangenehme Überraschung.

Am besten schützen sich Badegäste, wenn sie bei hohem Quallenaufkommen gar nicht erst ins Wasser gehen. An der deutschen Nordseeküste beispielsweise kommen Quallen gerne bei warmen Wassertemperaturen und Ostwind in Ufernähe. Wenn darunter eine Feuerqualle war und einen Badenden mit ihren Fangfäden berührt hat, so sollte derjenige sofort ans Ufer schwimmen.

Haften noch Fangfäden an der Haut: keinesfalls mit Alkohol oder Süßwasser abwaschen, da dann bisher noch inaktive Nesselkapseln aufplatzen und den brennenden Schmerz noch vergrößern. Stattdessen kann man sie mit Salzwasser anfeuchten, mit feinem Sand bestreuen und dann mit einer Kreditkarte oder der stumpfen Seite eines Messers abschaben. Statt Salzwasser und Sand ist auch Rasierschaum sehr geeignet. Sind die Fangarme entfernt, kann man die Hautreizungen mit Coldpacks oder Antihistaminika-Präparaten lindern.

WANC .06.03/Neue Apotheken Illustrierte

Infoline.at

Virtuelle Apotheke

 
Seite versenden  
Seite drucken