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Urlaub am Strand: An Mückenschutz denken (Foto: DAK/Bause)
Mückenstiche: Unangenehm und manchmal gefährlich

Mückenstiche sind auf jeden Fall unangenehm, weil sie jucken. Doch manche Mücke kann auch gefährliche Krankheiten übertragen.

Nicht jede Mücke sticht oder ist gefährlich. Wer aber Urlaub im Mittelmeerraum macht, sollte sich unbedingt ausreichend gegen Mücken schützen. Denn schnell kann dort die Urlaubsfreude, etwa durch die Sandmücke, vermiest werden. Sie kann den Erreger der Leishmaniose übertragen.

Erst ist es nur ein leichter Stich – ein kleiner Punkt; dann wird es ein stark juckender Pickel. Im weiteren Verlauf kommt es zu Fieberschüben und der Erreger befällt bestimmte Zellen des menschlichen Immunsystems. Dadurch werden lebenswichtige Organe geschädigt. Es kommt zu den unterschiedlichsten Krankheitsbildern, die von Ärzten schwer zu diagnostizieren sind. Der wirksamste Schutz dagegen: Mückenschutzmittel und die Haut bedeckt halten. Einen Impfschutz gegen Leishmaniose gibt es nicht.

Um die Plagegeister abzuhalten, gibt es verschiedene Methoden. Allerdings sollte man Mückenschutzmittel zum Einreiben nicht dauerhaft verwenden – auch wenn die chemische Zusammensetzung schon hautfreundlicher geworden ist, wie die DAK berichtet. Auf die empfindliche Haut von Säuglingen und Kleinkindern gehört gar kein Antimückenmittel. Eltern können ihre Babys im Kinderwagen mit passenden Moskitonetzen schützen.


WANC 21.06.05
Übertragung von Krankheiten durch Tiere

Tropenkrankheiten

Wikipedia: Leishmaniose

 
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