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Für bestimmte Medikamente ist eine ärztliche Bescheinigung notwendig
Urlaub: Reiseapotheke nicht vergessen

Auf einer Reise dürfen Arzneimittel im Koffer nicht fehlen. Dies gilt nicht nur für chronisch Kranke. Ohne Schmerztabletten, Mittel gegen Reisekrankheit und Durchfall, Fieberthermometer, Verbandsmaterial sowie Insektenschutz im Reisegepäck kann es im Krankheitsfall zu erheblichen Komplikationen kommen.

Viele Arzneimittel im Ausland weisen eine andere Zusammensetzung auf und werden deshalb vielleicht anders oder gar nicht vertragen. Beipackzettel in fremder Sprache helfen da auch nicht weiter. Und wer in Regionen mit schlechter medizinischer Versorgung unterwegs ist, wird vielleicht Probleme haben, überhaupt ein geeignetes Medikament zu erhalten.

Die originalverpackte Arznei darf ihre Haltbarkeit natürlich noch nicht überschritten haben. Wichtige Medikamente, die aufgrund einer Erkrankung oder zur Schwangerschaftsverhütung regelmäßig eingenommen werden, gehören bei Flugreisen immer ins Handgepäck. Hitzeempfindliche Präparate können unterwegs in eine praktische Kühlbox mit mehrfach verwendbaren Kühlakkus aus der Apotheke gepackt werden. Darin bleiben die Medikamente viele Stunden kühl. Auch Alufolie von der Haushaltsrolle schützt Medikamente vor Sonne und Hitze.

Um bestimmte Arzneimittel mit in den Urlaub nehmen zu können, ist eine ärztliche Bescheinigung notwendig. Das gilt beispielsweise für Opioide, auf die schmerzkranke Patienten oft angewiesen sind. Auch Diabetiker, die für ihre Insulinversorgung Spritzen im Handgepäck haben, bewahrt ein Attest und ihr Diabetiker-Ausweis vor Missverständnissen.

WANC 24.05.04/dgk

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