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Flugpassagiere: Sauerstoffgehalt im Blut sinkt um bis zu vier Prozent ab
Sauerstoffmangel gefährdet Flugpassagiere

54 Prozent der Flugpassagiere riskieren während eines Fluges ihre Gesundheit. Der Sauerstoffgehalt in ihrem Blut sinkt auf eine derartig niedrige Konzentration, dass sie eigentlich mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden müssten.

Durchschnittlich sinkt der Sauerstoffgehalt um bis zu vier Prozent ab. Forscher des Belfast City Hospitals
warnen Personen mit Herz - und Lungenproblemen und raten zur Konsultierung eines Arztes vor einem Flug. Die Forscher untersuchten den Sauerstoffgehalt von Passagieren auf Langstreckenflügen (über zwei Stunden) und verglichen sie mit den Sauerstoffwerten von Passagieren auf Kurzstreckenflügen.

Überraschend zeigte sich, dass die Ergebnisse beinahe übereinstimmten. Der Sauerstoffgehalt im Blut der Patienten lag am Erdboden bei 97 Prozent. Während des Fluges sank er jedoch auf 93 Prozent. "Wir denken, dass die reduzierten Sauerstoffwerte in Kombination mit zusätzlichen Risikofaktoren wie Dehydration, Immobilität und geringer Luftfeuchtigkeit zu Erkrankungen während und nach eines Fluges führen können", erklärte Studienleiterin Susan Humphreys.

Für gesunde Passagiere hat eine kurzfristige Reduktion des Sauerstoffgehaltes keine nachteiligen Auswirkungen, doch für herz- und lungenkranke Patienten könnte dies ein mögliches Gesundheitsrisiko bergen. "Erst in den vergangenen Jahren ist dies zu einem zunehmenden Problem geworden, da moderne Flugzeuge in immer größeren Höhen fliegen können", resümierte Humphreys.


WANC 27.04.05/pte
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