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Mobiltelefon
Mobiltelefon: Es besteht auch für Langzeittelefonierer anscheinend kein erhöhtes Risiko für Tumoren im Gehirn, im Auge, der Speicheldrüse oder Leukämie (Foto: pte)
Handynutzung: Nicht für erhöhtes Krebsrisiko verantwortlich?

Eine Studie untersuchte Daten von 420.000 Personen. Demnach soll die Nutzung des Handys das Krebsrisiko nicht erhöhen.

Die kurzfristige oder auch längerfristige Nutzung von Handys steht mit keinem erhöhten Krebsrisiko in Zusammenhang. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Institut for Epidemiologisk Kraeftforsking gekommen. Zwar strahlen Handyantennen elektromagnetische Felder ab, die in das menschliche Gehirn eindringen können. Aktuell konnte jedoch nicht nachgewiesen werden, dass diese Strahlung das Risiko von Tumoren im Kopf oder im Nackenbereich erhöht.

Die Wissenschafter untersuchten Daten von Personen, die teilweise seit 1982 ein Handy benutzt hatten. Mehr als 56.000 Teilnehmer telefonierten seit mindestens zehn Jahren mit dem Handy. Es konnten keine Beweise dafür gefunden werden, dass diese Menschen über ein höheres Risiko verfügten, an Tumoren im Gehirn, im Auge, der Speicheldrüse oder an Leukämie zu erkranken.

Tricia McKinney von der University of Leeds betonte, dass bei dieser Studie die Daten der Telefonanbieter analysiert wurden und man sich nicht auf die Erinnerung der Teilnehmer verließ. "Die große Anzahl an Teilnehmern bedeutet, dass man ein gewisses Vertrauen in diese Ergebnisse haben kann."

Eine Studie des Institute of Cancer Research kam vor einigen Monaten ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Nutzung von Handys nicht mit einem erhöhten Risiko an Gehirnkrebs zu erkranken in Zusammenhang stand. Experten raten vorsichtshalber das Telefonieren mit Handys bei Jugendlichen einzuschränken, da ihre körperliche Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Laut BBC empfiehlt die britische Regierung derzeit sich bei Telefonaten am Handy kurz zu halten. Derzeit telefonieren weltweit mehr als eine Milliarde Menschen mit Handys.

WANC 11.12.06/pte

Handynutzung: Neue Studie funkt Entwarnung

Handys: Strahlenbe- lastung senken

 
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