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Nachtarbeiter müssen Ernährung den nächtlichen Bedingungen anpassen (Foto: DAK/Dierks)
Arbeiten und Essen gegen die innere Uhr

“Zwischen 1 und 3 Uhr ist es am schlimmsten: Die Zeit zieht sich und mir tränen die Augen vor Müdigkeit.” Dieses Zitat einer Hamburger Nachtschwester können sicher die meisten Schichtarbeiter unterschreiben. Sie müssen nicht nur wach bleiben, wenn andere schlafen, sondern auch noch Leistung bringen.

Dabei schaltet der menschliche Körper nachts auf Erholung um: Organe, Kreislauf und Verdauung arbeiten auf Sparflamme.

Die ständige Übermüdung macht Schichtarbeiter nervös und appetitlos. Magen-Darm-Beschwerden sowie Unter oder Übergewicht treten bei ihnen besonders häufig auf. Wer seine Ernährung nicht auf die nächtlichen Bedingungen umstellt, kann diese Beschwerden sogar noch verschlimmern.

Nachtarbeitern wird empfohlen mehrere kleine Mahlzeiten. Die erste Mahlzeit zwischen 24 und 1 Uhr sollte aus einem leichten, warmen Essen bestehen. Gerichte mit Kartoffeln, Nudeln, Reis, Gemüse und Salat sind ideal. Wer später isst oder fettreiche, schwer verdauliche Speisen bevorzugt, wird während des Kreislauftiefs gegen 3 Uhr umso schwerer mit dem Schlaf zu kämpfen haben. Gegen 4 Uhr hilft eine kleine Mahlzeit, etwa ein Joghurt, ein Stück Obst oder eine warme Brühe, bis zum “Feiermorgen” über die Runden zu kommen. 7 Uhr: endlich zu Hause. Wer nicht sofort ins Bett fällt, kann sich noch mit einem Vollkornbrötchen oder einem Müsli stärken. Schwer Verdauliches würde zu Ein- oder Durchschlafproblemen führen.

Das Mittagessen gegen 15 Uhr kann ruhig etwas kleiner ausfallen als für Tagarbeiter. Wer so kurz nach dem Aufstehen noch keinen Appetit auf etwas Deftiges hat, ist mit Vollkornbrot oder -brötchen, Obst, Joghurt oder Müsli genauso gut bedient. 20 Uhr - bald beginnt der Dienst. Ein kaltes oder warmes, aber in jedem Fall leichtes Abendessen zu Hause ist eine gute Grundlage für die kommende Nacht.

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