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Je älter die Jugendlichen werden, desto höher steigt der Alkoholkonsum und Erfahrungen mit Rauschzuständen nehmen zu (Foto: DAK/Wigger)
Je älter die Jugendlichen werden, desto höher steigt der Alkoholkonsum und Erfahrungen mit Rauschzuständen nehmen zu (Foto: DAK/Wigger)
Jugendliche und Alkohol: Unter Strom

Alkoholkonsum ist unter Jugendlichen weit verbreitet. Jeder dritte 15-jährige Junge und jedes vierte Mädchen in diesem Alter gibt, bereits mindestens zweimal betrunken gewesen zu sein. 15 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 25 Prozent der Jungen geben an, mindestens einmal pro Woche ein alkoholisches Getränk zu konsumieren. Die beliebtesten Getränke sind Biermixgetränke und Bier, gefolgt von Alkopops (Gemisch von Spirituosen wie Wodka mit Limonade oder anderen süßen Getränken), während Wein und Sekt nur selten konsumiert werden.

Je älter die Jugendlichen werden, desto höher steigt der Alkoholkonsum und Erfahrungen mit Rauschzuständen nehmen zu. Dabei gibt es Zusammenhänge zum familiären Wohlstand. „Interessanterweise ist der Alkoholkonsum in wohlhabenden Familien von Jungen deutlich häufiger und auch das rauschhafte Trinken tritt in diesen Familien häufiger auf“, sagt Prof. Dr. Petra Kolip von der Universität Bielefeld. „Anders als das übliche Vorurteil, das riskanten Alkoholkonsum in sozial benachteiligten Familien verortet, zeigen unsere Daten, dass riskanter Konsum in allen Sozialschichten auftritt und in höheren Schichten zumindest bei Jungen ausgeprägter ist.“

Auch wenn der Unterschied zwischen Mädchen und Jungen längst nicht mehr so ausgeprägt ist, konsumieren Jungen noch immer mehr und regelmäßiger Alkohol, und sie trinken auch häufiger bis zum Rausch. Ein Migrationshintergrund hingegen scheint vor regelmäßigem und riskantem Konsum zu schützen – nicht zuletzt, weil religiöse und kulturelle Regeln dem Alkoholkonsum oftmals entgegenstehen. Für die Studie wurden 5.860 Schülerinnen und Schülern der 5., 7. und 9. Klasse an 108 allgemeinbildenden Schulen befragt.

wanc 29.02.2012/ Quelle: Studie „Health Behaviour in School-aged Children“ (HBSC)
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