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Hypoallergene Babynahrung: Kein Nutzen

Wie lässt sich das Allergierisiko des Kleinkindes nach Ende der Stillzeit senken? Mit hypoallergener Babynahrung - verspricht die Werbung. Doch Wissenschaftler haben nun erforscht, dass die Versprechungen anscheinend nur die Eltern beruhigen sollen. Ansonsten sind die Spezialprodukte  wirkungslos. Mit ihnen gefütterte Babys erkranken später nicht seltener an Allergien als mit Kuhmilch versorgte.

Die Allergologin Fatima Ferreira von der Universität Salzburg sagt, worauf es ankommt. Eine Allergie zu vermeiden, bedeutet nicht, die auslösenden Stoffe zu meiden. Ganz im Gegenteil. Gerade der Kontakt mit Allergieauslösern schärft das Immunsystem und hilft ihm, sich gegen Allergene wirksam zu wehren. Kinderärzte raten, Kinder schon ab dem vierten Lebensmonat nicht vor möglichen allergieauslösenden Nahrungsmitteln zu schützen.

Doch einige präventive Wirkung scheint hydrolysierte Babynahrung nicht zu erreichen: Sie erzeugt keine Toleranz gegenüber den allergieauslösenden Stoffen, stellt der australische Forscher David Hill fest, und können somit auch nicht als Allergie-Prävention bezeichnet werden. Hill hat 620 Kinder vom Neugeborenen-Alter bis zum Schuleintritt begleitet. Er hat Allergietests durchgeführt und so überwacht, in wie weit hypoallergene Produkte, Kuhmilch oder Babymilch aus Soja Allergien auslösen konnten. Das Ergebnis: Die Art der Ernährung nach der Stillzeit hatte keinen Einfluss auf das Entstehen von allergie-typischen Reaktionen wie Ekzeme, Asthma oder Heuschnupfen.

Berliner Ärzteblatt 26.07.2011/ Quelle: Journal of Allergy and Clinical Immunology, pte
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