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Frauen, die schon vor ihrer Schwangerschaft ein Herzleiden hatten, sind gefährdet (Foto: PhotoAlto)
Herzkranke Schwangere: Gefährdet

Die Zahlen sind bedenklich: Haben Schwangere ein Herzleiden, dann liegt ihr Sterblichkeitsrisiko 100mal höher als beim Bevölkerungsdurchschnitt. Das Problem: Bisher wissen Ärzte nicht genau, wie sie die betroffenen Frauen behandeln sollen.

Frauen, die unter einer Herzkrankheit leiden und schwanger werden, stellen für Ärzte ein großes Problem dar. Denn häufig treten in diesen Fällen Komplikationen auf, die sehr oft das Leben von Mutter und Kind bedrohen.Ein spezielles Register (EURObservational Research Programme registry in Pregnancy and Heart Disease)der Europäischen Kardiolgengesellschaft (ESC) zeigt, dass bei den mehr als 1.300 dort eingetragenen Frauen (60 Zentren aus 28 Ländern) 869 (rund 60%) einen angeborenen Herzfehler, 333 ein Herzklappen-Problem, 79 eine Herzmuskelerkrankung und 24 eine Durchblutungsstörung des Herzens (Ischämie) hatten.

Wie diese Frauen am besten behandelt werden, ist allerdings fraglich. Denn, so betont Prof. Jolien Roos-Hesselink vom Register, an Schwangeren können keine Studien durchgeführt werden. Deshalb wisse man nicht, welche Therapie in welchem Fall am besten wirke. Das Register will nun viele Daten zu diesem Problem sammeln, um die optimale Form der Behandlung ermitteln zu können. 

07.09.2011/ Quelle: Europäischer Kardiologenkongress (ESC)

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