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Medikamente im Februar: Erkältungs- und Grippewelle hinterläßt Spuren (Foto: ABDA)
Arzneimittelausgaben: Im Februar angestiegen

Die Arzneimittelausgaben sind im Februar um 25% gegenüber dem Vormonat angestiegen. Keinen Grund für Panik sehen die Apotheker. Zumal der Februar durch Erkältungen und Grippe belastet war.

Rund 1,71 Milliarden Euro zahlten die Krankenkassen im vergangenen Monat für Arzneien. Diese Zahl nannte die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Gemessen an den Ausgaben für den Vorjahresmonat liegt der Februar 2005 zwar um knapp 25 Prozent höher, aber er bewegt sich noch immer im Monatsmittel von 2004, rechnet die ABDA vor. 

"Zudem mussten sich im Februar mehr Menschen als in den Vormonaten wegen hartnäckiger Erkältungskrankheiten und Grippe vom Arzt behandeln lassen", erklärte Hermann S. Keller, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). Das Robert-Koch-Institut registrierte vor allem im Süden und in der Mitte Deutschlands vermehrt Influenza-Fälle.

Politisch gesehen bergen die Februarausgaben keinen Grund zur
Sorge, meint die ABDA. Verglichen mit dem Durchschnittswert des "vor-GMG-Jahres" 2003 -die Ausgaben der ersten beiden Monate 2005 um 9,6 Prozent niedriger. Dies sei ein Indiz dafür, dass die Reformmaßnahmen auch in diesem Jahr greifen.

WANC 01.04.05
2004: 2,4 Milliarden Euro weniger für Medikamente

Arzneimittel-Report: Umstrittene Sparpotenziale

 
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