Krankenversicherung
Patientenrecht
Gesundheitspolitik
Rat
 
 

Studie zur Akzeptanz von Disease Management Programmen

Disease Management Programme sollen eine bessere Behandlung bieten, doch die Patienten sind noch reserviert.

Die Bewältigung der Krise des Gesundheitssystems stellt Politik, Krankenkassen, Ärzte, Pharmaindustrie und Patienten vor große Herausforderungen. Den noch vor der Bundestagswahl auf den Weg gebrachten Disease Management Programmen (DMP) zur standardisierten Behandlung von chronisch kranken Patienten kommt dabei eine besondere Rolle zu.

Eine Studie der Unternehmensberatung Cap Gemini Ernst & Young zeigt, dass die heutige Akzeptanz der DMP bei den betroffenen Patientengruppen als mittel bis niedrig eingeschätzt wird. Vor allem in der Ärzteschaft bestehen große Bedenken. Sie meinen, dass heute drei Viertel ihrer Patienten derartige Programme ablehnen werden.

Nach Auffassung der Krankenversicherer wird sich dieses Verhältnis in den nächsten drei Jahren umkehren. Die Ärzte und auch die Pharmaindustrie sind sich da nicht so sicher. Sie glauben, dass auch in drei Jahren lediglich rund ein Drittel der Patienten von den DMPs überzeugt sein werden.


WANC 11.02

 
Seite versenden  
Seite drucken